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    • Newsletter Nr. 32 v. 10.09.2013

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      wir möchten Sie mit diesem Newsletters über die nachfolgenden Themen informieren:

      1. Änderungen des EBM zum 01.10.2013
      2. Übermittlung von OMIM-Kodes zur Abrechnungstransparenz in der Humangenetik
      3. Leistungen außerhalb des individuellen Punktzahlvolumens (IPV)

      Zu den Themen im Einzelnen:

      1. Änderungen des EBM zum 01.10.2013
      Die KBV hat den EBM für das 4. Quartal 2013 bereits als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Wir haben den Hyperlink auf unserer Internetseite eingestellt. Die Änderungen werden derzeit intensiv diskutiert und in Ihren Häusern programmtechnisch umgesetzt. Neben den mittlerweile bekannten Arten der EBM-Regelungen möchten wir zu den speziellen Fragen wichtige Hinweise geben:

      - Versichertenpauschalen:

      • Diese sollen durch das PVS auf der Grundlage der GO-Stammdatei in die jeweils vorgesehene Sub-GOP mit dem dann richtigen Wert nach Alter umgesetzt werden. Bei diesem Novum in der PVS-Geschichte hoffen wir auf einen möglichst reibungslosen Ablauf in den Arztpraxen.
      • Für die vergleichsweise wenigen fachärztlich tätigen Kinderärzte gilt weiterhin, dass die Versichertenpauschale mit F-Zusatz zu kennzeichnen ist, wenn der Kinderarzt bei diesem Patienten fachärztlich tätig wurde. 

      - Vorhaltepauschale nach GOP 03040/ 04040: Diese neue GOP wird von der KV zugesetzt, wenn im Behandlungsfall keine Ausschlussziffern zum Ansatz gelangten. Der Behandlungsfall umfasst nach wie vor alle Leistungen der Praxis im Quartal beim selben Patienten zu Lasten derselben Kasse. Je öfter verschiedene Ärzte der Praxis solche Ausschlussziffern abrechnen, umso seltener erhalten die beteiligten Haus- und Kinderärzte eine Vorhaltepauschale.

      - Chronikerpauschalen: Hier gibt es mehrere Dinge zu beachten.

      • Wichtig! Die Chronikerpauschalen sind immer vom Arzt abzurechnen. Die KV kann diese GOP nicht sachgerecht zusetzen. Leider haben die KBV - und in der Folge auch wir - zwischendurch eine andere Information veröffentlicht.
      • Grundvoraussetzung der Abrechnung ist die "3 aus 4 Quartale-Regelung". Die Arztpraxis darf die Chronikerpauschale nur berechnen, wenn der Patient in den letzten vier Quartalen vor Abrechnung der Chronikerpauschale in mindestens drei Quartalen in dieser Praxis wegen derselben gesicherten chronischen Erkrankung(en) behandelt wurde, davon in 2 Quartalen mit persönlichem APK. Diese Regelung gilt für alle Haus- und Kinderarztpraxen und sollte möglichst auch vom PVS unterstützt werden. Die KV Thüringen wird diese Abrechnungsvoraussetzung prüfen und ggf. die Abrechnung korrigieren.
      • Zwei Ausnahmen von der „3 aus 4 Quartale-Regelung“: Bei Neugeborenen und Säuglingen können die Chronikerpauschalen für lang andauernde, lebensverändernde Erkrankungen schon ab dem 1. Quartal der Behandlung berechnet werden. Zweite Ausnahme ist der Hausarztwechsel. Wenn der Hausarzt gewechselt wird, erfolgt die Abrechnung der Chronikerpauschale mit H-Kennzeichnung: GOP 03220H, 03221H, 04220H oder 04221H. Voraussetzung ist, dass der Hausarzt in Erfahrung gebracht hat, ob die 3 Kontakte in 4 Quartalen beim vorherigen Hausarzt zustande kamen.
      • Eine weitere Neuerung ist die Differenzierung zwischen zwei Chronikerpauschalen für 1 oder 2 persönliche Arzt-Patienten-Kontakte im Quartal. Auch hier werden die Ärzte eine technische Unterstützung vom PVS erwarten, denn diese Regelung kann nicht vollständig von uns geprüft werden, weil bei nur einem abgerechneten Behandlungsdatum kein eindeutiger Bezug auf die tatsächliche Anzahl der persönlichen Arzt-Patienten-Kontakte möglich ist.
      • Auch hier gelten die Ausschlussziffern analog der Vorhaltepauschale im Behandlungsfall.


      2. Übermittlung von OMIM-Kodes zur Abrechnungstransparenz in der Humangenetik

      Für die molekulargenetischen methodischen Untersuchungen der GOP 11320 bis 11322 ist eine EDV-gestützte Erfassung zusätzlicher Angaben ab dem 1. Oktober 2013 verpflichtend umzusetzen. Im Speziellen handelt es sich dabei um die Integration des OMIM-Kataloges, der eine Liste der bekannten menschlichen Gene darstellt. Die neuen Zusatzangaben, die die erbrachten Leistungen im Detail beschreiben, müssen zusätzlich zu den GOP 11320 - 11322 mittels vier neuer KVDT-Felder (5070 - 5073) in der Abrechnung angegeben werden. Grundlage ist eine von der KBV zur Verfügung gestellte Stammdatei im CSV-Format. Systemseitig soll ein Warnhinweis erfolgen, dass dieser bzw. diese OMIM-Kodes nicht in der Datei existieren. Es wird auch Fälle geben, in denen kein zutreffender OMIM-Kode in der Stammdatei vorhanden ist. In diesem Fall muss das Abrechnungssystem sicherstellen, dass der Ersatzwert „999999“ ins jeweilige KVDT-Feld 5070 bzw. 5071 übertragen wird. Beim Eintrag des jeweiligen Ersatzwertes „999999“ muss der Anwender im Feld 5072 einen Gen-Namen bzw. ins Feld 5073 die Art der Erkrankung als Freitext angeben.

      3. Leistungen außerhalb des individuellen Punktzahlvolumens (IPV)

      Sobald uns der Thüringer Honorarvertrag 2013 unterschrieben vorliegt, werden wir die Übersicht der Leistungen, die nicht dem individuellen Punktzahlvolumen unterliegen, in unserem Internetauftritt aktualisieren. Eine entsprechende Information, was sich in 2013 ändern soll, haben wir im Rundschreiben 7/2013 unter "Verträge" bereits kommuniziert.

      Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte in gewohnter Weise an meine Mitarbeiter

      Claus Wähnert,Tel. 03643 - 559 408 oder
      Angelika Kulpe, Tel. 03643 - 559 421 oder

      gerne auch an mich.

      Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst!

      Mit freundlichen Grüßen

      Steffen Göhring
      KV Thüringen
      Abteilungsleiter Leistungsabrechnung

      Telefon: 03643 559-470
      Telefax: 03643 559-491

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